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News aus der Versicherungswirtschaft - Archiv 2013

News aus der Versicherungswirtschaft - Archiv 2013

16.12.2013 Für nach dem Einbruch

Wenn in eine Wohnung oder ein Haus eingebrochen worden ist, dann ist die Information der Polizei das oberste Gebot. Bis die Polizei den Einbruch aufgenommen hat, darf in der Wohnung nichts verändert werden. Außerdem sollte der Polizei möglichst rasch eine Liste der gestohlenen Gegenstände gegeben werden. Umgehend zu informieren ist natürlich auch der Versicherungsmakler beziehungsweise der Versicherer, sofern eine Hausratversicherung besteht. Diese ersetzt auch Wertsachen in bestimmten Grenzen. Dabei kommt zum Verlust der Wertsachen vielfach noch die Schwierigkeit, deren Werte nachzuweisen. Das aber verlangt der Versicherer. Besonders wichtig sind hierfür Rechnungen und Zertifikate.

10.12.2013 Für Bahr-Pflege

Mit der Bahr-Pflegeversicherung ist erstmals eine fakultative,  privatrechtliche Versicherung mit Kontrahierungszwang entstanden, schreibt die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) in ihren Mitteilungen Nr. 24 vom September 2013 „Aktuar Aktuell“. Die neue Pflegeversicherung ermöglicht praktisch jedermann – unabhängig vom Gesundheitszustand – eine zusätzliche Absicherung gegen das Pflegefallrisiko und bietet damit die Möglichkeit, die nur als Teilabsicherung konzipierte Pflegepflichtversicherung zu ergänzen. Dieser entscheidende Vorzug der Bahr-Pflege, bei der die Versicherer Versicherungsanträge praktisch nicht ablehnen dürfen, wird bei der Kritik an der neuen Versicherung häufig übersehen.

04.12.2013 Höhere Grenze vor dem Wechsel zur PKV

Der gesetzlichen Rentenversicherung, deren Beitragsbemessungsgrenzen von Jahr zu Jahr erhöht werden, entkommt kein Arbeitnehmer. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung sieht das anders aus. Da gibt es eine Versicherungspflichtgrenze. Diese steigt zum 1. Januar 2014 von heute 52.200 Euro auf voraussichtlich 53.550 Euro brutto im Jahr. Wer mehr verdient, darf sich privat krankenversichern. Doch auch gesetzlich Krankenversicherte können sich im Krankenhaus wie in Arztpraxen als Privatversicherte behandeln lassen, wenn sie entsprechende Zusatzpolicen abgeschlossen haben. Solche Krankenzusatzversicherungen werden auch zunehmend als betriebliche Krankenversicherung vom Arbeitgeber abgeschlossen.

19.11.2013 Sicherheit vor Rendite für das Alter

Auch für den Bundesverband deutscher Banken sind Vermögensaufbau und Vorsorge fürs Alter zwei Paar Stiefel. So schreibt der Bankenverband in seinen Tipp's zur Geldanlage: „Überlegen Sie sich, welche Anlageziele Sie erreichen wollen. Möchten Sie ein Vermögen aufbauen oder erhalten? Oder für das Alter vorsorgen?“ Diese Sicht der Dinge wird der Realität gerecht, auch wenn Verbraucherschützer das anders sehen mögen. Doch wer fürs Alter vorsorgt, denkt in erster Linie an eine sichere Rente für den Ruhestand. Die Sicherheit und nicht die Rendite des Geldes muss dabei im Vordergrund stehen. Denn die Faustregel des Bankenverbandes besagt: Höhere Rendite bedeutet immer höheres Risiko.

12.11.2013 Für Dachziegelschlag

Wenn bei einem leichten Wind Dachziegel vom Haus fallen oder ein morscher Baum umfällt und dabei andere verletzt oder geschädigt werden, muss der Hausbesitzer für die Schäden aufkommen. Im Winter gilt das entsprechend für Dachlawinen, warnt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in der jüngsten Ausgabe seiner „Positionen“ Nr. 91 vom Oktober 2013. Hausbesitzer haben nämlich eine Verkehrssicherungspflicht und müssen dafür sorgen, dass von ihrem Haus keine Gefahr für Dritte ausgeht. Im Streitfall muss der Hausbesitzer nachweisen, dass auf seinem Grundstück alles im grünen Bereich ist. Eine Haftpflichtversicherung ist daher unverzichtbar. Denn der Versicherer prüft Schadenansprüche, bezahlt sie, wenn sie berechtigt sind, und wehrt unberechtigte auch vor Gericht ab.

04.11.2013 Schraube zur Vollkaskoversicherung

Für den Versicherer war es ein Betriebsschaden am Auto, was keine Leistung verlangt. Für den versicherten Autofahrer dagegen war der geplatzte Reifen, den eine auf der Autobahn liegende Schraube verursachte, ein von außen einwirkendes, plötzliches und unerwartetes Ereignis – ein Unfall eben. Dem Fahrer war es zwar gelungen, das Auto ordentlich zum Stehen zu bringen, wie das Versicherungsjournal am 29. August berichtete. Doch der kaputte Reifen beschädigte die Karosserie erheblich. Die Kosten von mehr als 6.000 Euro wollte der Versicherte von seiner Vollkaskoversicherung haben.

Das Landgericht Karlsruhe entschied am 20. August des Jahres (Az.: 9 O 95/12) dann im Sinne des Versicherten. Die Richter meinten, es käme bei der Auslegung einer Versicherungsklausel auf das Verständnis eines durchschnittlichen Versicherungsnehmers an. Abnutzung oder Bedienungsfehler, die eine Leistung ausschließen, hätten den Reifen nicht platzen lassen.

30.10.2013 Bescheinigung für Haarwild vor dem Kühler

Vor allem in Herbst und Frühjahr kreuzen Wildtiere verstärkt die Landstraßen, warnt die Jägerschaft Bremervörde e. V. auf ihrer Website. Zu kritischen Begegnungen der Autofahrer mit den Wildtieren komme es meistens in der Dämmerung zwischen 17 und 22 Uhr sowie in den frühen Morgenstunden zwischen 5 und 8 Uhr, so die Jägerschaft weiter. Nach einem Unfall mit Wildtieren sollten die Fahrer die Polizei anrufen, die ihrerseits den zuständigen Jäger oder Förster informiert. Das gilt auch dann, wenn das Wild nur angefahren worden und geflüchtet ist. Und für ihren Versicherer sollten sich die Fahrer noch am Unfallort eine so genannte Wildsbescheinigung ausstellen lassen.

15.10.2013 Versicherer mit verbaler Unterstützung

Die Bundesregierung hat davor gewarnt, die Situation der mit dem niedrigen Zinsniveau kämpfenden deutschen Lebensversicherer „schlechtzureden“, heißt es in der Presseinformation des Deutschen Bundestags vom 4. September. Manfred Poweleit, der Herausgeber des Brancheninformationsdienstes „map-fax“, kritisiert vor diesem Hintergrund die Niedrigzinspolitik der Staaten und Notenbanken. Diese finanzierten mit billigem Geld auf Kosten der Altersvorsorgesparer ihre Schulden. Doch auch die Schaden- und Unfallversicherer sind vom anhaltend niedrigen Zinsniveau betroffen. Denn bisher konnten sie ihre versicherungstechnischen Verluste mit Kapitalerträgen ausgleichen. Das ist schwieriger geworden. Kunden mit einem dicken Schadenregister sind daher nur noch mit Mühe zu versichern.

08.10.2013 Mehr Bundesbürger im Krankenhaus

Fast jeder vierte Bundesbürger verbrachte im vergangenen Jahr ein paar Tage im Krankenhaus. So wurden 2012 rund 18,6 Millionen Patientinnen und Patienten stationär im Krankenhaus behandelt, wie das Statistische Bundesamt meldete. Das waren 1,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor, Der durchschnittliche Krankenhausaufenthalt verringerte sich dagegen geringfügig von 7,7 auf 7,6 Tage. Auch gesetzlich Krankenversicherte können sich übrigens als Privatpatienten im Krankenhaus behandeln lassen. Dazu müssen sie lediglich eine entsprechende private Zusatzversicherung abschließen. Und  solche Krankenzusatzversicherungen werden zunehmend vom Arbeitgeber für die Beschäftigten abgeschlossen.

30.09.2013 Wohngebäudeversicherer mit treuen Kunden

„Für die meisten Versicherer ist die Wohngebäudeversicherung ein Verlustgeschäft“, heißt es im Extrablatt des Versicherungsjournals Nr. 3/2013. Das bedeutet grundsätzlich steigende Prämien oder die Kündigung verlustbringender Verträge. Doch die Versicherer beklagen die für sie unbefriedigende Situation schon seit Jahren, ohne die Sanierung auf breiter Front voranzutreiben. Denn die Kundschaft ist treu, und die Wohngebäudeprämien sind keineswegs gering, so das Versicherungsjournal. Langjährige Kunden müssen also nicht generell mit Beitragserhöhungen rechnen. Anders sieht es bei einem Neuabschluss aus. Ein Wechsel des Versicherers ist daher erst nach sorgsamer Prüfung vorzunehmen.

10.09.2013 Pflege: mit den Jahren dringend

Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt von gegenwärtig etwa 2,5 Millionen auf rund 4,0 Millionen im Jahr 2050, schreibt die Bundesregierung in ihrem Sozialbericht 2013. Diesem Bericht zufolge ist die Pflegebedürftigkeit in erster Linie eine Frage des Alters. Zwar können auch Jüngere zum Pflegefall werden, doch selbst von den 60- bis 80-Jährigen beanspruchen lediglich vier Prozent Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Bei den Noch-Älteren sind es dagegen 29 Prozent. Das erklärt, warum eine private Pflegerente in ausreichender Höhe vergleichsweise preiswert sein kann, sofern die Police in jungen Jahren abgeschlossen wird. Denn es bleibt viel Zeit für den Ansparvorgang.

03.09.2013 Unfall: mit einem Fuß zuhause

Wenn ein Arbeitnehmer stürzt und sich dabei am Knie verletzt, kann das zum Problem für die gesetzliche Unfallversicherung werden, sofern der Mann aus seiner Haustüre heraus auf das Pflaster davor fiel. Denn der Arbeitsweg beginnt für das Bundessozialgericht erst mit dem Durchschreiten der Haustüre. Daher wollte die gesetzliche Unfallversicherung in einem solchen Fall auch nicht zahlen, wie das „Versicherungsjournal“ berichtete. Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg meinte jedoch, dass es ohne Bedeutung sei, ob der Arbeitnehmer seine Haustüre aufrecht passiert habe oder nicht. Solcher skurriler Abwägungen bedarf es bei der privaten Unfallversicherung nicht. Denn diese schützt in der Freizeit wie bei der Arbeit, innerhalb und außerhalb der eigenen vier Wände sowie rund um die Uhr.

26.08.2013 Schöner Schutz bei Gewittern

Eine Häufung von Blitz- und Überspannungsschäden in den Sommermonaten Juni und Juli zeigt sich lediglich bei einer Langzeitbetrachtung, schreibt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Die Schäden sind auch regional unterschiedlich verteilt. Im vergangenen Jahr waren Ost- und Südbrandenburg, Sachsen und das Allgäu Blitz-Hochburgen. Schutz fürs Haus bieten Blitzableiter. Was für das Haus der Blitzableiter ist, das ist für die Elektrogeräte im Haus ein Überspannungsschutz. Wenn dem Haus doch etwas passiert, kommt die Wohngebäudeversicherung dafür auf. Für Überspannungsschäden an Elektrogeräten ist die Hausratversicherung da. Ohne einen Überspannungsschutz hilft es bei Gewittern jedoch allemal, die Stecker aus den Steckdosen zu ziehen.

19.08.2013 Schöne Grüße für die Einbrecher

Schöne Grüße per E-Mail oder via Facebook an Freunde, Kollegen und Nachbarn aus dem Urlaub mit heimischem Absender und der Angabe, wie lange man noch wegbleibt, sind das, was Einbrecher brauchen, um in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen zu können. Auch übervolle Briefkästen und ein Tag und Nacht laut plärrendes Radio sind Indizien dafür, dass niemand zuhause ist. Zeitschaltuhren nicht nur fürs Licht, sondern auch fürs Radio sind die bessere Lösung. Und einen Nachbarn sollte man bitten können, den Briefkasten regelmäßig zu leeren. Zwar bezahlt die Hausratversicherung Schäden bei Einbruch-Diebstahl. Doch allzu viel Leichtsinn könnte als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden, was die Zahlung des Versicherers mindert.

12.08.2013 Kein schönes Wetter für Versicherer

Eine Verdoppelung der Hochwasserschäden ist aus Sicht des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft in den kommenden Jahrzehnten sehr wohl möglich. Dazu bedarf es keiner Schneeschmelze im Frühling. Starkregen im späten Frühling und im Sommer ist eher noch ergiebiger. Doch auch der Herbst mit zahlreichen Stürmen ist keine Jahreszeit, die die Versicherer erfreuen kann. Und im Winter können Schnee und Frost den Versicherten wie ihren Versicherern übel mitspielen. All das muss die Bundesbürger aber nicht schrecken, sofern in ihre Hausrat- und Wohngebäudeversicherung beziehungsweise in ihre entsprechenden Gewerbeversicherungen erweiterte Elementarschadendeckungen eingeschlossen sind und sie ihren Wagen wenigstens mit Teilkasko versichert haben.

17.07.2013 Zu oft Hochwasser für Versicherer

Grundsätzlich schützt die Elementarschadenversicherung als Zusatz zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung beziehungsweise zu den entsprechenden Gewerbeversicherungen vor den finanziellen Folgen von Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen und Vulkanausbrüchen. „Über 99 Prozent aller Haushalte in Deutschland können wir problemlos gegen Hochwasser und Überschwemmung versichern“, betont der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Doch wer den Schutz am dringendsten braucht, wer also in einem Hochwassergebiet lebt, bekommt ihn in aller Regel nicht oder nur gegen abschreckend hohe Preiszuschläge.

08.07.2013 Belege und Fotos vom wertvollen Hausrat

Grundsätzlich kommt eine Hausratversicherung für die finanziellen Folgen von Feuer, Sturm, Hagel oder Leitungswasserschäden, von Einbruch und Vandalismus auf. So bezahlt die Hausratversicherung zum Beispiel die Wiederbeschaffung gestohlener Gegenstände und die Reparaturmaßnahmen nach einem Einbruch an aufgebrochenen Fenstern oder Türen. Doch im Zweifelsfall hat der Versicherte ohne Kaufbelege und Fotos gestohlener Gegenstände schlechte Karten. Denn wertvollen Hausrat möchte der Versicherer belegt sehen. Genau auf solchen Hausrat haben es die Einbrecher auch abgesehen.

01.07.2013 Jederzeit Saison für den Oldtimer

Für zwei Fahrzeuge  innerhalb derselben Fahrzeugklasse genügt seit dem 1. Juli vergangenen Jahres ein Nummernschild, das wechselweise an den Alltags-Pkw oder an einen Oldtimer zum Beispiel geschraubt wird. Gegenüber dem klassischen Saison-Kennzeichen hat das den Vorteil, dass der Oldtimer immer dann gefahren werden kann, wenn das Wetter danach ist. Die zeitliche Beschränkung auf den Sommer, der zum April wird, ist damit vorbei. Für eine Oldtimer-Versicherung muss das Fahrzeug in der Regel wenigstens 20 Jahre alt, der Fahrzeughalter älter als 25 Jahre sein. Außerdem muss ein Alltagsfahrzeug vorhanden sein.

24.06.2013 Im Ehrenamt ohne umfassenden Versicherungsschutz

Schon vor Jahren hat der Gesetzgeber den gesetzlichen Unfallschutz auf Ehrenamtliche aus-gedehnt. Doch beschränkt sich dieser Unfallschutz generell auf die Tätigkeit und den Weg dorthin beziehungsweise zurück. Unfälle im privaten Bereich müssen privat versichert werden. Außerdem ist eine Haftpflichtversicherung für das Ehrenamt wichtig. Denn gerade für ehrenamtliche Helfer im Sport, im karitativen Bereich oder als Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr zum Beispiel können Schäden, für die sie haftbar gemacht werden nicht nur frustrierend, sondern vor allem existenzbedrohend sein. In aller Regel besteht für die Ehrenamtlichen zwar eine Vereinshaftpflichtversicherung. Doch nicht überall ist das so.

17.06.2013 Wohngebäudeversicherung ohne Photovoltaik

Viele Eigenheimbesitzer nutzen die Möglichkeit der umweltfreundlichen Energiegewinnung auf dem Hausdach: die Photovoltaikanlage. Der Gesetzgeber diskutiert aber derzeit darüber, wie kräftig die staatliche Förderung auch solcher Kleinanlagen im laufenden Jahr weiter gesenkt werden soll. Es ist gleichwohl weniger der Gesetzgeber als Sturm, Hagel oder Schneedruck, die den kleinen Stromerzeugern einen Strich durch die Rechnung machen können. Denn die Reparatur solcher Dachschäden ist nicht billig. Und Schäden an den Photovoltaikanlagen sind nicht durch die klassische Wohngebäudeversicherung gedeckt. Dafür muss eine spezielle Versicherung abgeschlossen werden.

10.06.2013 Hochwasser in Deutschland – Die Kfz Abteilung informiert:

Das aktuelle Hochwasser in Deutschland vernichtet wieder Millionenwerte! Im Süden Ostdeutschlands wird bereits aufgeräumt, während im Norden und Mitteldeutschland noch eine Verschlimmerung der aktuellen Lage zu befürchten ist.

Als online Kfz-Versicherungsmakler möchten wir dazu beitragen, dass alle Schäden möglichst schnell durch die Versicherer reguliert werden. Hochwasserschäden sind bedingungsgemäß im Umfang der Teilkaskoversicherung als Elementarschaden mit abgesichert. Hierbei ist zu beachten, dass das Wasser zum Auto kommen muss. Wenn man mit dem eigenen Wagen in eine überflutete Straße fährt und dieser deshalb einen Wasserschaden erleidet, ist dies nicht versichert!

Kontaktieren Sie im Schadensfall schnellst möglich die Hotline Ihres Kfz-Versicherers. Im Regelfall sendet Ihre Kfz Versicherung auf eigene Kosten einenGutachter oder Sachverständigen zum Standort des Kfz um die Schadenhöhe zu ermitteln. Bedingungsgemäß werden die Reparaturkosten oder bei Totalschadender Neu- oder Zeitwert erstattet.

Ganz wichtig ist es, dass bei hochwassergeschädigten Kraftfahrzeugen auf keinen Fall den Motor starten, sofern sich Wasser im Motorraum befindet. Hier besteht das Risiko eines totalen Motorschadens aufgrund des sogenannten „Wasserschlags“.

27.05.2013 Soloselbständige ohne ausreichende Vorsorge

Viele Soloselbständige dürften im Alter ohne ein ausreichendes Einkommen dastehen; denn ihre Ansprüche gegen die gesetzliche Rentenversicherung sind häufig gering. Auch mit Leistungen aus einer betrieblichen Altersvorsorge können sie in der Regel nicht rechnen. Wenn sie dann wegen eines finanziellen Engpasses auch noch ihre private Vorsorge auflösen, sieht es im Rentenalter wirklich düster aus. Besser als die Kündigung einer Lebensversicherung ist allemal, sofern die Beiträge wirklich nicht mehr gezahlt werden können, nach relativ kurzer Anlaufzeit die Beitragsfreistellung. Sie ist in zumeist auch besser als der Verkauf der Police. Das gilt vor allem für ältere Lebensversicherungsverträge mit relativ hohen Garantiezinsen, die auf dem Kapitalmarkt schon lange nicht mehr zu haben sind.

21.05.2013 Relativ wenig Beschwerden über die Vertragsanbahnung

Die Beschwerden über Versicherer bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verändern sich schon seit ein paar Jahren nicht wesentlich. Insgesamt bearbeitete die Aufsicht 13.616 Beschwerden im Geschäftsjahr 2011. Am häufigsten beschwerten sich die Verbraucher mit 39,02 (Vorjahr: 29,6) Prozent über die Schadenbearbeitung beziehungsweise die Regulierung von Leistungsfällen in der Lebensversicherung, schreibt die BaFin in ihrem Jahresbericht 2011. Darauf folgten Beschwerden zum Vertragsablauf mit 20,48 (Vorjahr: 24,3) Prozent und zur Vertragsbeendigung mit 12,17 (Vorjahr: 14,6) Prozent. Auf die Vertragsanbahnung, also auf die Arbeit der Vermittler, anmerkt, entfielen lediglich 7,26 (Vorjahr: 8,5) Prozent der Beschwerden bei der BaFin.

16.05.2013 Knapp 2.500 Versicherer auf dem deutschen Markt

Auf dem deutschen Markt sind knapp 2.500 Versicherer vertreten. Allein unter Bundesaufsicht standen vor eineinhalb Jahren 578 Versicherer, wie dem Statistikband 2011 der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu entnehmen ist. Hinzu kamen noch 938 ausländische Versicherer, die ohne Niederlassung in Deutschland das Dienstleistungsgeschäft betrieben. Mit einer eigenen Niederlassung waren 84 Versicherer auf dem deutschen Markt aktiv. Außerdem gibt es noch eine große Gruppe von regional arbeitenden Versicherern, die der Aufsicht des  jeweiligen Bundeslandes unterstehen Das waren 2011 genau 859 Versicherer – vorwiegend Sterbekassen. Angesichts dieser Fakten muss ein Versicherungsmakler selektiv vorgehen und sich grundsätzlich auf einige gute Unternehmen konzentrieren.

06.05.2013 Politik und Versicherer elementar gemeinsam

Nach Bayern, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt macht jetzt auch Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den Versicherern für die Elementarschadenversicherung mobil, meldete kürzlich der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Auch die Bürger von Rheinland-Pfalz sollen also jetzt per Informationskampagne zur finanziellen Vorsorge für Schäden durch Überschwemmung, Wasserrückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen oder Vulkanausbruch motiviert werden. Diesen Schutz bietet die Elementarschadenversicherung, die in aller Regel als Zusatzbaustein zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung angeboten wird. Sie ist selbstverständlich auch im gewerblichen Bereich zu haben. Und sie ist grundsätzlich nicht besonders teuer.

29.04.2013 Versicherer vor Reparatur informieren

Wer einen Schaden in seinen eigenen vier Wänden oder am Eigenheim reparieren lässt, bevor sich der Versicherer ein Bild davon gemacht hat, dürfte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn die Versicherungsbedingungen für Hausrat- oder für Wohngebäudeversicherungen verlangen vom Versicherungsnehmer nicht nur, alles zu tun, damit der Schaden nicht noch größer wird. Vielmehr muss der Versicherer auch die Möglichkeit haben, sich ein Bild vom Schadenumfang zu machen. Wer bei einem Versicherungsmakler Kunde ist, sollte diesen daher umgehend informieren. Der Makler übernimmt dann die Dokumentation des Schadens und  regelt alles Weitere mit dem Versicherer.

24.04.2013 Drei Säulen auch für die Minijobber

So genannte Minijobber sind seit Jahresbeginn auch gesetzlich rentenversichert. Zwar dürfen sie sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Doch das alte Drei-Säulen-Konzept der Lebensversicherer, das auf gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge beruht, macht jetzt auch für Minijobber Sinn. Denn als gesetzlich Pflichtversicherte können Minijobber auch Riester-Renten abschließen. Und für ihre betriebliche Altersvorsorge könnten sie zwei bis drei Stunden in der Woche mehr als bisher arbeiten, erhielten dafür aber keinen Lohn. Vielmehr zahlt der Arbeitgeber dieses Geld direkt in eine Direktversicherung oder Pensionskasse ein. Auf diesen Altersvorsorgebetrag sind weder Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Damit rechnet sich das auch für die Arbeitgeber.

19.04.2013 Alte Policen sind ihr Geld wert

Eine alte Lebensversicherung zu kündigen, das ist bei den heutigen Niedrigzinsen auf dem Markt die schlechteste aller Lösungen, auch wenn das Geld knapp ist. Denn gerade die älteren Policen sind noch mit hohen Garantiezinsen ausgestattet, die auf dem Markt schon lange nicht mehr geboten werden. Wenn die Beiträge wirklich nicht mehr gezahlt werden können, empfiehlt sich nach kurzer Anlaufzeit die Beitragsfreistellung. Sie ist in aller Regel auch besser als der Verkauf der Police. Das zeigt sich schon daran, dass auch die seriösen Policenhändler Preise für den Kauf von Gebrauchtpolicen in Aussicht stellen, die über den so genannten Rückkaufswerten der Lebensversicherer liegen. Tatsächlich steigt die Rendite einer Lebensversicherung zum Ende der Laufzeit deutlich an.

09.04.2013 Mit der Haftpflicht zur Abfahrt

Ski und Rodel gut, nur der Wintersportler selbst nicht. Denn gar nicht zu selten endet die Abfahrt im örtlichen Krankenhaus des Wintersportgebiets. Zur Absicherung von schweren Unfällen empfiehlt sich der Abschluss einer Unfall- oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Sollten bei der Abfahrt Dritte zu Schaden kommen und entsprechende Ansprüche stellen, könnte die Privathaftpflichtversicherung sogar von existenzieller Bedeutung sein. Auch die Hausratversicherung trägt dazu bei, den Wintersport aus finanzieller Sicht nicht zum Ärgernis werden zu lassen. Denn diese Versicherung leistet bei Einbruchdiebstahl ins abgeschlossene Hotelzimmer für die entwendeten Dinge.

03.04.2013 Aus blau wird grün

Mofas, Mopeds oder Pedelecs brauchen jetzt wieder wie jedes Jahr zum 1. März ein neues Versicherungskennzeichen. Das blaue Schild wird dann durch ein grünes ersetzt. Wer nach dem 1. März des Jahres noch mit blauem Kennzeichen erwischt wird, macht sich strafbar. Für Pedelecs gilt das allerdings nur, sofern sie als Leichtmofas ausgezeichnet sind. Generell gilt auch in diesem Versicherungsbereich, dass die Preise immer differenzierter werden. Regionale Unterschiede und Unterschiede nach dem Alter der Fahrer erschweren den ohnehin nicht gerade übersichtlichen Markt für Versicherungen dieser Art.

19.03.2013 Gerichte urteilen oft für die Versicherungsnehmer

Beschwerden über Versicherer sind selten, auch wenn in der Öffentlichkeit häufig ein anderer Eindruck erweckt wird. Doch ein Blick in den Jahresbericht der Aufsichtsbehörde BaFin oder des Ombudsmannes für Versicherungen zeigt, dass die jährlich zusammen rund etwa 30.000 Beschwerden vor dem Hintergrund der rund 450 Millionen bestehender Versicherungsverträge eine verschwindend geringe Zahl darstellen. Klagen vor Gericht sind noch weitaus seltener. Doch Urteile zeigen immer wieder, dass sich der Gang zum Gericht für die Versicherungsnehmer lohnen kann. Vorab wäre ein Gespräch mit dem Vermittler allerdings sinnvoll. Dabei erleichtert eine bestehende Rechtsschutzversicherung die Entscheidung.

12.03.2013 Rechnungen zum Einbruch

Wenn Einbrecher den Einkaräter und die goldene Uhr mitgehen lassen, ist Ärger mit der Versicherung vorprogrammiert, sofern Rechnungen oder Zertifikate fehlen. Zum Verlust der Wertsachen kommt die Schwierigkeit, die Werte der entwendeten Gegenstände nachzuweisen. Das aber verlangt der Versicherer. Zwar ersetzt die Hausratversicherung bei Einbruchdiebstahl den Schaden grundsätzlich, wenn auch bei Wertsachen nur in begrenztem Umfang. Doch erforderlich ist für solche Leistungen ein Nachweis der gestohlenen Wertsachen. Dabei sind auch Aufnahmen hilfreich. Doch oft sind weder Fotos noch Belege vorhanden.

05.03.2013 Rettung für den Schadenfreiheitsrabatt

Der Schadenfreiheitsrabatt in der Autoversicherung lässt sich noch nachträglich retten, auch wenn der letzte Unfall aus dem Vorjahr bereits reguliert ist. Unter bestimmten Voraussetzungen akzeptiert der Versicherer jedenfalls die nachträgliche Bezahlung des Unfallschadens durch den Versicherten. Damit bleibt der alte Schadenfreiheitsrabatt erhalten. Bereits zu viel bezahlte Beiträge werden rückerstattet. Die nachträgliche Bezahlung eines Kleinschadens kann sich vor allem deshalb lohnen, weil für die Rückstufung beim Schadenfreiheitsrabatt nicht die finanzielle Höhe der Schäden, sondern die Zahl der Unfälle entscheidend ist.

26.02.2013 Verkehrssicherungspflicht nach Umständen

„Wer im Winter auf einem erkennbar nur unzureichend gestreuten Weg eines Privatgrundstücks stürzt, hat in der Regel keinen Anspruch auf ein Schmerzensgeld“, fasste das Versicherungsjournal Ende vergangenen Jahres ein spät veröffentlichtes Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg vom 11. Mai 2012 (Az.: 10 U 44/11) zusammen. Denn nach Ansicht des Gerichts sind beim Umfang der winterlichen Streu- und Räumpflicht die Art und Wichtigkeit des Weges ebenso zu berücksichtigen wie seine Gefährlichkeit. Der Kläger hatte sich bei seinem Sturz auf einer eisglatten und verschneiten Betonplatte einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen und forderte ein Schmerzensgeld von 10.000 Euro. Das lehnten die Richter ab. Auch dieser Rechtsstreit zeigt, wie wichtig eine Haus- und Grundstückshaftpflichtversicherung ist. Denn sie wehrt unberechtigte Ansprüche – auch vor Gericht – ab und begleicht die berechtigten.

20.02.2013 Ein paar Euro für die Pflege

Der Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) spricht angesichts der vorgesehenen Förderung einer neuen, privaten Pflegezusatzversicherung von einer historischen Weichenstellung. So sieht das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz unter anderem einen staatlichen Betrag von bis zu 5 Euro monatlich vor, der als Anreiz für die private Pflegevorsorge gedacht ist. Das ist nicht viel. Doch grundsätzlich richtig ist an dieser Förderung, dass in jungen Jahren auch mit geringen Beiträgen eine vernünftige Pflegevorsorge möglich ist. Das gilt aber nicht nur für die neue Pflegezusatzversicherung bei den privaten Krankenversicherern, sondern auch für die Pflegerenten der Lebensversicherer, die flexibler sind.

06.02.2013 Wenn mehr brennt als nur die Kerzen

Immer wieder im Dezember schnellen die Brandzahlen nach oben, erklärt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Vor allem Adventsgestecke und Weihnachtbäume können leicht in Flammen aufgehen und den Rest der Wohnung in Mitleidenschaft ziehen. Die Schäden infolge von „Unachtsamkeit bei der Silvesterknallerei“ stehen dem nicht nach. Um Weihnachtszeit und Jahresende nicht durch einen Brand zur tristen Erfahrung wer-den zu lassen, haben die Versicherer unter www.gdv.de/weihnachtsbraende Tipp's für Weihnachtsbaum und Sylvesterfeuerwerk zusammengestellt. Brennt dann trotzdem mehr als die Kerzen bieten Hausrat- und Wohngebäudeversicherung finanziellen Schutz. Selbst für ruinierte Weihnachtsgeschenke zum Beispiel kommt die Hausratversicherung auf.

28.01.2013 Jeder Fünfte „riestert“

Fast 16 Millionen Riester-Verträge dürfte es zum Jahresende 2012 in Deutschland mit Blick auf die bisher veröffentlichten Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geben. Rund jeder fünfte Bundesbürger „riestert“ also. Was Riester-Renten aus Verbrauchersicht rentabel macht, ist die Förderung aus der Staatskasse in der Ansparzeit von bis zu 154 Euro pro Kopf und Jahr. Kinderzulagen kommen gegebenenfalls noch hinzu. Dieses Geld sollte man nicht vergessen, meint der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zu Recht. Nützlich ist hierfür ein Dauerzulagenantrag, der noch vor Jahresende – auch rückwirkend für die Jahre 2010 und 2011 – gestellt werden kann. Ist das getan, geht alles weitere sozusagen automatisch.

08.01.2013 Was viele Renten heute sind

Die nachgelagerte Besteuerung der Altersbezüge, die das Alterseinkünftegesetz zum 1. Januar 2005 mit sich gebracht hat, macht die Renten zunehmend zu steuerpflichtigen Einkünften. Das gilt nicht nur für die gesetzlichen Renten, sondern auch für Riester- und Basis-Renten. Bei einer normalen Altersrente der Lebensversicherer dagegen ist brutto fast netto. Denn da die Beiträge aus versteuertem Einkommen entrichtet werden müssen, können die Rentenleistungen nicht noch einmal besteuert werden. Lediglich die Zinsen, die in der Rente enthalten sind, sind zu versteuern. Diesen so genannten Ertragsanteil hat der Gesetzgeber fiktiv festgelegt. Er ist relativ bescheiden und hängt vom Rentenbeginnalter ab. Wer mit 65 oder 66 in den Ruhestand geht, muss 18 Prozent seiner Rente als Einkommen versteuern. Bei einem Rentenbeginnalter von 67 Jahren sind es nur noch 17 Prozent.


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