Kfz Versicherungsrechner

News aus der Versicherungswirtschaft - Archiv 2014

News aus der Versicherungswirtschaft - Archiv 2014

18.12.14 Sinkende Temperaturen führen bei vielen zu steigender Vorfreude auf Wintersport: Ski- und Rodel gut? Klar – aber nur richtig versichert!

Wer bei den Vorbereitungen auf den Wintersport nur an die körperliche Fitness denkt, ist schon mal auf einem guten Weg, Unfallrisiken zu minimieren. „Natürlich kann trotzdem etwas passieren“. „Absichern sollte man sich selbst, etwa mit einer privaten Unfallversicherung“. Wen es – nicht nur zum Wintersport – in die Ferne zieht, sollte prüfen, wie es um den Krankenversicherungsschutz steht. „Häufig bietet es sich an, eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen“. „Die deutschen gesetzlichen Kassen tragen Behandlungskosten, die vor Ort anfallen, nicht überall.“ Wie immer gilt: Preis und Leistungen vergleichen, die Unterschiede liegen häufig im Detail. Hierbei helfen einschlägige Tests in Verbrauchermagazinen – oder der Versicherungsmakler.

03.12.2014 Nützliche Broschüre von der Unfallforschung der Versicherer (UDV): „Denksport hilft Unfälle zu vermeiden“

Die UDV, eine Einrichtung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft, widmet sich der Sicherheit im Straßenverkehr. Dabei wird eine "ganzheitliche Betrachtung" vorgenommen, d. h. praktisch alle Beteiligten (der Mensch von jung bis alt) und die Infrastruktur (Straßen, Gehwe-ge, Fahrzeuge etc.) finden die gebotene Berücksichtigung. Nicht nur für ältere Menschen kann die Broschüre "Denksport hilft Unfälle zu vermeiden“ hilfreich sein – die Lösung kniffliger Fragestellun-gen und Aufgaben macht vielen auch schlichtweg Spaß. Oder hilft, lästige Wartezeiten -etwa beim Arzt- kurzweilig zu überbrücken. Die Broschüre ist kostenlos und kann in Einzelexemplaren per E-Mail (unfallforschung@gdv.de) oder per Fax (030/2020-6883) bestellt werden. Stichwort: „Übungs-heft“. Im Internet zu finden unter: http://www.udv.de/de/mensch/aeltere-verkehrsteilnehmer/broschuere-denksport

21.11.2014 Leichtes Spiel für Einbrecher

Grüße per E-Mail an Freunde, Kollegen und Nachbarn aus den Herbstferien mit heimischem Absender und der Angabe, wie lange man noch wegbleibt, sind das, was Einbrecher brauchen, um in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen zu können. Auch übervolle Briefkästen und ein „sicherheitshalber“ eingeschaltetes und Tag und Nacht plärrendes Radio sind Indizien dafür, dass niemand zu Hause ist. Zeitschaltuhren nicht nur für das Licht, sondern auch für das Radio sind die bessere Lösung. Und einen Nachbarn sollte man bitten, den Briefkasten regelmäßig zu leeren. Zwar bezahlt die Hausratversicherung Schäden bei Einbruch-Diebstahl. Doch allzu viel Leichtsinn könnte als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden, was die Zahlung des Versicherers mindert).

10.11.2014 Bescheinigung für Haarwild vor dem Kühler

Vor allem in Herbst und Frühjahr trauen sich Wildtiere wieder häufiger aus ihrer Deckung und que-ren selbstbewusst Landstraßen und Feldwege. Nicht selten kommt es dabei zu Begegnungen mit Autofahrern, meistens in der Dämmerung zwischen 17 und 22 Uhr oder früh morgens zwischen 5 und 8 Uhr. Erfreulicherweise kommt der Fahrer oft mit dem Schrecken davon, aber wenn es doch mal zu einer Kollision kommt, sollte am besten die Polizei gerufen werden, die ihrerseits den zuständigen Jäger oder Förster informiert. Das gilt auch dann, wenn das Wild nur angefahren wurde und, möglicherweise schwer verletzt, geflüchtet ist. "Für die Meldung des Schadens an Ihren Versi-cherer ist die Beweis- und Spurensicherung entscheidend. Dazu gehört das Unfallprotokoll der Poli-zei und, möglichst, eine so genannte Wildbescheinigung". Hilfreich sind Fotos von den Schäden am Fahrzeug, aber auch von Blutflecken oder Fellresten an der Karosserie. "Die klare Dokumentation der Schäden und des Unfallherganges erleichtert und beschleunigt die Bearbeitung beim Versicherer".

03.11.2014 Mehr Bundesbürger im Krankenhaus

Fast jeder vierte Bundesbürger verbrachte im vergangenen Jahr ein paar Tage im Krankenhaus. So wurden 2013 dort rund 18,8 Millionen Patientinnen und Patienten stationär behandelt, wie das Statistische Bundesamt meldet. Das waren 0,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der durchschnittliche Krankenhausaufenthalt verringerte sich dagegen geringfügig von 7,6 auf 7,5 Tage. Auch gesetzlich Krankenversicherte können sich übrigens als Privatpatienten im Krankenhaus behandeln lassen. Praktisch jeder private Krankenversicherer in Deutschland bietet dafür eine ganze Reihe von Tarifen an. Sinnvoll, sei eine gute Beratung, um den wirklich passenden Versicherungsschutz zu bekommen.

23.10.2014 Wertvollen Hausrat fotografieren, Kaufbelege aufbewahren!!

Die Hausratversicherung kommt für die finanziellen Folgen von Feuer-, Sturm-, Hagel- oder Leitungswasserschäden auf, außerdem für Schäden in Folge von Einbruch und/oder Vandalismus. Sofern die abgeschlossene Versicherungssumme ausreichend hoch gewählt wurde, übernimmt die Hausratversicherung in voller Höhe zum Beispiel die Kosten für die Wiederbeschaffung gestohlener Gegenstände und für die Reparaturmaßnahmen nach einem Einbruch an aufgebrochenen Fenstern oder Türen. „Die Bearbeitung beim Versicherer sowie die Auszahlung der Entschädigung wird deutlich beschleunigt, wenn der Versicherte Kaufbelege und Fotos der gestohlenen Gegenstände zur Hand hat“. Denn den Besitz wertvollen Hausrates möchte der Versicherer nachgewiesen bekommen. Nicht zuletzt, um im Interesse aller Versicherten Versicherungsbetrug einen Riegel vorzuschieben.

08.07.2014 Sicherheit für Kinder – spielerisch entdecken

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft bietet ein interaktives Tool an, mit dem Kinder bzw. Eltern und Kinder gemeinsam spielerisch Gefahrensituationen in den verschiedensten und für Kinder typischen Lebensbereichen erforschen können. Protagonisten sind die Ampelinis "Grecco" (der Grüne), "Rocco" (der Rote) und "Gina" (Mädchen in Gelb), die durch Spaß, Witz und spielerisches Lernen auf der Website Kindern zeigen wollen, wie sie sicher durch ihren Alltag kommen. Idealerweise durchstöbern  Kinder die Ampelini-Website zunächst gemeinsam mit ihren Eltern, für die extra eine Übersichtsseite erstellt wurde, in der -zwecks besserer Übersicht- alle Spiele erläutert und verlinkt sind. Wichtig: alle Spiele und Hinweise werden gesprochen und erklärt (Audio), deswegen unbedingt den Ton einschalten (www.ampelini.de).

03.07.2014 Wohnungseinbrüche auf Rekordniveau!!

Nach aktuellen Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche in 2013 zum vierten Mal in Folge auf rund 150.000. Die Entschädigungskosten der Hausratversicherer beliefen sich auf knapp eine halbe Milliarde Euro. "Im Durchschnitt entstehen bei einem Einbruch Kosten in Höhe von 3.300 Euro, dabei ließe sich mit relativ einfachen technischen Maßnahmen das Einbruchrisiko verringern". „Solide Sicherheitstechnik, etwa für Fenster oder Türen, lässt sich in der Regel problemlos nachrüsten“. Neben dem finanziellen Schaden sind auch die Folgen der verletzten Privatsphäre nicht zu unterschätzen. Einbruchsopfer klagen häufig über Angstzustände oder Schlaflosigkeit. Der GDV bietet im Internet hilfreiche Tipp's zum Thema Einbruchschutz. Darunter auch das Tool "Das interaktive Haus". Der Nutzer erfährt anschaulich, welche Schwachstellen es Einbrechern leicht machen, sich Zugang zu Haus oder Wohnung zu verschaffen (http://www.gdv.de/produkte/das-interaktive-haus-2/).

24.06.2014 Trotz aller Warnungen: Grillzeit ist immer wieder auch Unfallzeit

Gefahrenquelle Grill – jedes Jahr kommt es beim zünftigen Vergnügen zu Unfällen. Vor allem Brandbeschleuniger sorgen häufig für Sachschäden und schwere Verletzungen, mehr als 4.000 Grillunfälle mit Personenschäden sind es jährlich. "Wenn die Flammen nur Haushaltsgegenstände wie Möbel oder Textilien beschädigen, zahlt in der Regel die Hausratversicherung". "Im Rahmen der Außenversicherung leistet sie auch, wenn man außerhalb des eigenen Grundstücks grillt - etwa am Grillplatz im Park". Werden durch Unvorsichtigkeit Eigentum oder Gesundheit Dritter verletzt, springt eine private Haftpflichtversicherung ein, die Schadenersatzansprüche im privaten Umfeld abdeckt. "Die Privathaftpflichtversicherung ist der wichtigste Grundbaustein des persönlichen Versicherungsschutzes: Wer andere Menschen schädigt, muss den Schaden ersetzen. Das ist gesetzlich geregelt, Schadenersatzforderungen können rasch in die Tausende gehen. Bei bleibenden Behinderungen hat das Opfer in der Regel sogar Anspruch auf eine lebenslange Rente". Gegen eigene Brandverletzungen schützt die private Unfallversicherung, Selbstständige können ein Krankentagegeld abschließen, um einen unfallbedingten Einkommensausfall abzufedern.

16.06.2014 Neuer Rentenrechner zur Ermittlung der Versorgungslücke

Verbraucher können ab sofort im Internet ihre finanzielle Versorgungslücke besonders leicht ausrechnen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat dazu seinen Rentenrechner aktualisiert. In vier einfachen Schritten lässt sich überprüfen, wie viel Geld im Rentenalter fehlt oder ob die private Altersvorsorge ausreicht. "Darüber hinaus können die Nutzer ihre monatliche Rente im Fall einer möglichen Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit ermitteln". "Benötigt werden dazu lediglich die gesetzliche Renteninformation sowie die jährlichen Standmitteilungen vorhandener privater oder betrieblicher Altersvorsorge". Der neue Rentenrechner berücksichtigt die Unisex-Tarife, die seit dem 21.12.2012 für neu abgeschlossene Verträge gelten. Der Rentenrechner befindet sich auf der GDV-Homepage http://www.gdv.de/produkte/rentenrechner/.

28.05.2014 Auto-Korsos: Nicht alles ist erlaubt

Autokorsos durch Innenstädte sind - nicht nur nach Siegen der eigenen Mannschaft - sehr beliebt. Fahrer und Insassen sollten aber beachten, dass die Regeln der Straßenverkehrsordnung auch nach einem Sieg der gefeierten Mannschaft weiterhin gelten. So bedürfen Veranstaltungen mit Kraftfahrzeugen bspw. der Erlaubnis, wenn sie die Nachtruhe stören können. "Das Thema Nachtruhe dürfte bei den späten Abpfiff Zeiten in Brasilien durchaus eine Rolle spielen". „Damit die Feierlaune nicht getrübt wird, ist es besser, einige Grundregeln zu beherzigen, etwa das Beachten der Promille-Grenze, die Anschnallpflicht, den Verzicht auf grundloses Hupen oder schlichtweg die Berücksichtigung von Straßenschildern und Ampeln."

21.05.2014 Fußballweltmeisterschaft 2014

Wer die Möglichkeit hat, nach Brasilien zur WM zu fahren, braucht dafür kein Visum. Deutsche können seit dem 1. Oktober 2012 für touristische oder geschäftliche Zwecke visumfrei in Brasilien einreisen und sich dort höchstens drei Monate während eines Sechs-Monats-Zeitraums aufhalten. "Für die Einreise genügt ein gültiger Reisepass“. Die Reisedokumente müssen bei Einreise mindestens sechs Monate gültig sein. "Für Brasilien-Urlauber ist der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung wichtig, denn die gesetzlichen Krankenkassen erstatten Krankheitskosten nur in Ländern, die zur EU gehören oder mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat. Für einen medizinisch notwendigen Rücktransport bietet die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich keinen Versiche-rungsschutz. Wer sich also verletzt oder erkrankt, bekommt die Behandlungskosten von der gesetzlichen Kasse meist nicht erstattet. Ebenfalls nicht gesetzlich unfallversichert ist man im eigenen Lande beim Besuch der Fanmeilen. "Das gilt hier wie für alle anderen Freizeitaktivitäten auch“. "Nur wer eine private Unfallversicherung hat, bekommt den vereinbarten Schadenersatz, wenn beispielsweise ein Sturz zu einer dauerhaften Beeinträchtigung führt". Einschränkungen gibt es allerdings immer dann, wenn der Unfall auf übermäßigen Alkoholgenuss zurückgeführt werden kann. Je nach Vertragsbedingungen der privaten Unfallversicherung kann der Schadenersatz gekürzt oder gänzlich verweigert werden.

14.05.2014 Neues Punktesystem in Flensburg ab 1. Mai 2014

Das alte Punktesystem für Verkehrssünder wird nach 40 Jahren abgeschafft. Anstelle des Verkehrszentralregisters beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg gibt es ab 1. Mai ein Fahreig-nungsregister. Ziel ist es, das Verfahren einfacher, gerechter und transparenter zu machen. Wichtigste Änderung für Autofahrer: "Statt einen bis sieben Punkte wird es für Verkehrssünder je nach Schwere des Vergehens nur noch einen, zwei oder maximal drei Punkte geben. Dafür ist der Führerschein auch schon bei acht Punkten weg, statt bisher bei 18. Die Verjährung der Punkte für einzelne Delikte erfolgt jeweils für sich und ganz unabhängig von neuen Eintragungen. Das dauert zwischen zweieinhalb Jahren (Delikte mit einem Punkt), fünf Jahren (zwei Punkte) oder zehn Jahren (drei Punkte). Freiwilligen können auch künftig Punkte abge-baut werden.

30.04.201 Krank im Ausland

Wer im Ausland erkrankt, muss die Notrufzentrale seiner Auslandsreisekrankenversicherung verständigen. Andernfalls müssen später umfangreiche Nachweise erbracht werden. Ein in Kamerun urlaubender Versicherter hätte laut Bedingungswerk die Notrufzentrale seines Versicherers verständigen müssen, damit der medizinische Dienst des Versicherers die Behandlung hätte begleiten und ggfs. den Rücktransport in die Heimat organisieren können. Stattdessen wurde er von Verwandten in die örtliche Klinik gebracht und dort stationär behandelt. Die Versicherung verweigerte später die Kostenübernahme für den Krankenhausaufenthalt. Das Gericht bestätigte diese Entscheidung, weil der Kläger nur die Rechnung und Unterlagen über die verabreichten Medikamente und Laboruntersuchungen vorlegen konnte. Das reiche nicht aus, wenn daraus keine Diagnose und keine Begründung für die Notwendigkeit der me-dizinischen Leistungen erkennbar sei (Amtsgericht München, Meldung vom 3. März 2014).

23.04.2014 Geld sparen mit dem Saisonkennzeichen

Cabrios, Motorräder oder Oldtimer werden meist nur in den Sommermonaten gefahren. „Wer sich dann für ein günstiges Saisonkennzeichen entscheidet, ist gut beraten. Zu beachten sei nur, dass das Fahrzeug dann ausschließlich nur während der Saison im öffentlichen Verkehrsraum genutzt werden dürfe. Versicherungsbeiträge fallen nur für die Zeit an, in der das Motorrad oder Auto tatsächlich genutzt wird. In der übrigen Zeit läuft die Versicherung beitragsfrei als so genannte “Ruheversicherung” weiter. Versicherungsschutz besteht dann nur in einem “Einstellraum”, zum Beispiel einer Garage oder einem umfriedeten Abstellplatz wie etwa einem geschlossenen Hofraum. Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen brauchen nicht immer wieder neu bei der Zulassungsstelle an- und abgemeldet zu werden. Den Zeitraum für die maximale Nutzungsdauer kann der Fahrzeughalter selbst bestimmen, sofern sie zwischen zwei bis maximal elf vollen Monaten liegt. Das Saisonkennzeichen kann in dem vorgesehenen Zeitraum dann jedes Jahr verwendet werden, solange der Versicherungsvertrag läuft.

07.04.2014 „Wohn-Riester“ attraktiver

Das Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz hat den "Wohn-Riester", seit dem 1. Januar anpas-sungs-fähiger und interessanter gemacht. Zunächst hatte der Wohn-Riester den Ruf des „bürokratischen Monsters“, weil der Gesetzgeber umfängliche Regelungen schaffen musste, damit alle Riester-Produkte gleichermaßen behandelt werden. Seit Anfang des Jahres gibt es Erleichterungen: etwa bei den Verwendungsmöglichkeiten (der barrierefreie Umbau selbstgenutzten Wohneigentums ist jetzt gestattet), der Kapitalentnahme zur Entschuldung (nicht mehr nur zu Beginn der Auszahlphase möglich, sondern jederzeit) oder bei der Besteuerung des Wohnförderkontos. Die Attraktivität, sich Wohneigentum zuzulegen, steigt stetig, den niedrigen Guthaben- und Finanzierungszinsen sei Dank. Mit dem Wohn-Riester verkürzen sich Spar- und Tilgungszeiten durch die staatliche Förderung, die Finanzierungskosten insgesamt sinken.

01.04.2014 Schilderwechsel bei Mofas und Mopeds - Schwarz statt Grün

Seit dem 1. März 2014 dürfen Mofas und Mopeds nur noch mit schwarzem Versicherungskennzeichen fahren. Wer noch mit einem alten grünen Nummernschilder unterwegs ist, hat keinen Haftpflichtversicherungsschutz mehr und macht sich strafbar. Die neuen Mofa-Kennzeichen sind bei den Kraftfahrtversicherern erhältlich. Das Unfallrisiko der Kleinkrafträder ist hoch: Die knapp 1,8 Millionen Mofa- und Mopedfahrer verursachten 2012 rund 27.000 Haftpflichtschäden, so der GDV in einer Pressemeldung vom 24. Februar 2014. Mit 15 Schäden auf 1.000 Fahrzeuge verursachen Mofas und Mopeds fast doppelt so viele Unfälle wie „richtige“ Motorräder. Die Versicherer zahlten hierfür rund 68 Millionen Euro an Geschädigte. Bei Diebstählen sind Mofas und Mopeds nach Verbandsangaben deutlich häufiger als andere Fahrzeuge betroffen: 4.246 Mofas und Mopeds wurden 2012 gestohlen – fast 16 von je 1.000 Fahrzeugen. Zum Vergleich: Bei Krafträdern wurden 2,3 und bei PKW 0,5 von 1.000 Fahrzeugen gestohlen.

27.03.2014 Vermögen und Vermögensverteilung in Deutschland - 83.000 Euro pro Kopf, bei sehr ungleicher Verteilung im europäischen Vergleich

Vereinfacht gesagt: Männer besitzen mehr als Frauen, Ostdeutsche nicht mal halb so viel wie Westdeutsche, zudem ist die Zahl der Personen, die mehr Schulden als Vermögen haben, gestiegen. Diese Ergebnisse fördert eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu Tage (Pressemeldung vom 26. Februar 2014). Über rund 83.000 Euro beträgt das Nettovermögen, über das jeder Erwachsene in Deutschland im Durchschnitt verfügt. Während diejenigen, die zum reichsten Prozent der Bevölkerung zählen, ein persönliches Vermögen im Wert von mindestens 800.000 Euro besitzen, verfügt gut ein Fünftel aller Erwachsenen über gar kein Vermögen. Bei rund sieben Prozent der Erwachsenen sind die Schulden sogar größer als der Besitz. In keinem anderen Land der Eurozone ist eine vergleichbar große Ungleichheit vorzufinden. Immobilienbesitz macht dabei den größten Teil des Vermögens aus: rund 5,1 Billionen Euro entfallen darauf. Unterschiede auch noch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung: Während Erwachsene im Westen im Schnitt 94.000 Euro Vermögen besitzen, sind es im Osten nur etwas mehr als 41.000 Euro. Der durchschnittliche Wert des selbstgenutzten Immobilienbesitzes liegt bei etwa 151.000 Euro im Westen und bei etwa 88.000 Euro im Osten. Da so auch der Nachlass für die nachfolgende Generation niedriger ausfalle, werden diese Unterschiede auch in künftigen Statistiken fortbestehen, so das DIW. Ausführliche Informationen: www.diw.de

18.03.2014 Seit dem 1.1.2014: Staatlich geförderte BU-Versicherung ist Realität

Mit der ab dem 1.1.2014 steuerlich geförderten Berufsunfähigkeitsversicherung will der Gesetzgeber einen Anreiz zum Abschluss dieses wichtigen Versicherungsschutzes schaffen. So wurde es im Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz (AltvVerbG) festgelegt. Etwa jeder vierte Arbeitnehmer scheidet aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig aus dem Berufsleben aus. Im Vergleich zu unge-förderten BU-Verträgen müssen die steuerlich geförderten Produkte eine lebenslange Rente vorsehen. Das ruft zahlreiche Kritiker auf den Plan, etwa den Bund der Versicherten. Dort wird befürchtet, dass die gesetzlich geforderte lebenslange Rentenzahlung die Verträge für viele unbezahlbar macht. Schon eine normale private Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Menschen mit körperlich belastenden Berufen teurer als für Personen, die beispielsweise im Büro arbeiten. Aber gerade für diese Menschen will die Regierung den Zugang zu diesem Versicherungsschutz verbessern. Wenn allerdings der geförderte Schutz noch teurer als der
ungeförderte ist, rückt die Zielerreichung in weite Ferne. Mehr Informationen: www.bundesfinanzministerium.de

25.02.2014 Nicht nur im Rheinland gilt: Vorsicht an den närrischen Tagen

Ob Karneval oder Fasching, Helau oder Alaaf – der Frohsinn kann unbesorgt genossen werden, wenn einige wichtige Dinge berücksichtig werden. Besonders bei den Rosenmontagsumzügen kommt es immer wieder zu Unfällen mit Sach- und Personenschäden, so der Gesamtverband der deutschen Versicherer. Zuschauer des närrischen Treibens müssen wissen, dass sie natürlich für Schäden, die sie verursachen, auch haften. Bei Schadenersatzansprüchen kommt hierfür die Privat-Haftpflichtversicherung auf.
Veranstalter eines Rosenmontagsumzugs – meist ein eigenes Festkomitee – können sich mit einer Veranstalter-Haftpflichtversicherung absichern. Die Mitglieder des Festkomitees sind damit für ihre Haftung aus der Überwachung und der Leitung der Veranstaltung versichert. Selbst Schäden, die durch Werfen von vorher genehmigten kleinen Gegenständen (z. B. „Kamellen”) entstehen, sind abgedeckt. Karnevalsgesellschaften sollten sich mit einer Gruppenunfall- und Vereins-Haftpflichtversicherung absichern. Die einzelnen Zugteilnehmer sind damit gegen Schäden versichert, die bei „üblichen“ Karnevalsumzügen entstehen können.
Am Zug teilnehmende Reiter haben in der Regel eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung. Sie zahlt, wenn das Pferd plötzlich ausschlägt und jemanden verletzt. Der Veranstalter muss allerdings dafür sorgen, dass nur „umzugsgeeignete“ Pferde eingesetzt werden.
Eigentlich selbstverständlich: Wer Alkohol trinken will, sollte sein Auto stehen lassen. Bei einer Kontrolle riskiert man nicht nur Bußgelder und Punkte in Flensburg, sondern bei einem Unfall auch den Versicherungsschutz des Kaskoversicherers. Außerdem kann der Kfz-Haftpflichtversicherer bis zu 5.000 Euro Regress fordern. Dasselbe gilt natürlich auch bei Drogenkonsum, den die Polizei inzwischen mit Drogenschnelltests vor Ort nachweisen kann.

11.2.2014 Ob Winter- oder Sommerurlaub: der Bundesverband deutscher Banken bietet praktische und kostenfreie App

Für alle Auslandsurlaube eine gute Hilfe ist die regelmäßig aktualisierte App des Bankenverbands (www.bankenverband.de). Die für iPhone/iPad sowie Android-Smartphones gleichermaßen verfügbare App enthält einen Währungsrechner mit tagesaktuellen Online-Umrechnungskursen von rund 160 Währungen. Darüber hinaus liefert die Applikation hilfreiche Tipp's und Infos rund um das Thema Reisekasse: Was gehört ins Ferienportemonnaie – Kreditkarte oder Girocard, Bargeld oder Reiseschecks? Als gute Orientierung zeigt die App dem Urlauber auch die durchschnittlichen Kosten für Waren und Dienstleistungen im Urlaubsland, etwa die Kosten für ein Glas Wein oder den Eintritt in Nationalparks. Die App greift dafür auf die jeweils aktuellen Angaben in Marco Polo-Reiseführern zurück. Roaming-Gebühren spart, wer die App schon zuhause herunterlädt.

29.01.2014 Versicherungsombudsmann: Mehr Kompetenzen ab 2014

Bislang konnten Verbraucher die für sie kostenfreie Hilfe des Versicherungsombudsmanns nur in Anspruch nehmen, wenn keine juristischen Schritte in der Auseinandersetzung in die Wege geleitet worden waren. Die Verfahrensordnung des Ombudsmanns wurde nun an die im Jahr 2012 geänderte Zivilprozessordnung (ZPO) angepasst. Diese erlaubt es Gerichten, den Parteien eine außergerichtliche Konfliktbeilegung, z.B. beim Ombudsmann, zu empfehlen. Bis zu einem Streitwert von 10.000 Euro trifft der Ombudsmann für die Versicherer verbindliche Entscheidungen. Bei Streitwerten bis zu 100.000 Euro spricht er eine Empfehlung aus. Kommt es nicht zu einer Einigung, kann der Klageweg immer noch beschritten werden. Mehr zum Ombudsmannverfahren: www.versicherungsombudsmann.de

20.01.2013 Riester: Zulagen und Steuervorteile für 2013 noch sichern

Sicher, die Riester-Förderung auch zu erhalten, sind nur diejenigen, die einen so genannten Dauerzulagenantrag gestellt haben. Für alle anderen gilt: Bis Ende des Jahres muss handeln, wer die Zulage für das Jahr 2011 nicht verlieren möchte. Für das laufende Jahr muss der entsprechende Antrag bis Ende 2014 eingereicht werden. Nach wie vor liegt die maximal erreichbare Grundzulage bei 154 Euro, bis zu 300 Euro Kinderzulage je Kind sind möglich. Wer Anfang 2013 das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte und anspruchsberechtigt ist, erhält einen Zuschuss von einmalig 200 Euro. Voraussetzung dafür, die maximale Förderung zu erhalten: es müssen 4 Prozent des beitragspflichtigen Vorjahres-Bruttoeinkommens angespart werden. Wird weniger eingezahlt, verringert sich die Zulage anteilig. Bis zu 2.100 Euro lassen sich die Versicherungsbeiträge in der Einkommensteuererklärung im Rahmen eines zusätzlichen Sonderausgabenabzugs gel-tend machen, wobei die Zulagen berücksichtigt werden.

13.01.2014 Winterurlaub und Pistenspaß – aber nur richtig versichert!

Alle Jahre wieder stürmen viele hunderttausende Deutsche die Skipisten. Und immer wieder kommt es zu folgenschweren Unglücken, die die Gesundheit und finanzielle Existenz der Be-teiligten ruinieren können. Zumindest das finanzielle Risiko lässt sich durch den Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung drastisch minimieren. Alle Schäden, die der Winter-sportler einem oder mehreren Dritten zufügt, sei es durch riskante Fahrmanöver oder schlicht durch unglückliche Umstände, werden von der Haftpflichtversicherung getragen. Fehlt die Police, muss der Schadenverursacher selbst zahlen: z. B. für Heilungskosten, ggfs. sogar le-benslange Verdienstausfälle des Opfers. Etwa ein Drittel aller Deutschen glaubt immer noch, diesen wichtigen Schutz nicht zu benötigen. „Wer schon eine private Haftpflichtpolice hat, sollte schauen, ob sie die so genannte Forderungsausfalldeckung einschließt. Damit ist man versichert, wenn man selbst Opfer eines Unfalls wird, der Verursacher aber eben keine Private Haftpflicht hat und auch sonst keinen finanziellen Schadenersatz leisten kann“.

07.01.2014 Silvester – ein feuriges Ereignis

So schön Feuerwerk ist, so gefährlich kann es auch sein. Insbesondere, wenn nicht einmal die einfachsten Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. So müssen Feuerwerkskörper eine Zulassung durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) haben. Das dokumentiert, dass sie bei sach- und bestimmungsgemäßer Verwendung sicher sind. Abgeschossen werden sollten Raketen stets nur aus soliden, standsicheren Gefäßen – und niemals aus der Hand. Dabei müssen Windstärke und –richtung im Blick behalten werden. Wichtig ist auch, dass ein ausreichender Sicherheitsabstand zu anderen Personen eingehalten wird. Um zu vermeiden, dass sich Raketen oder Böller versehentlich in Haus oder Wohnung verirren, sollten Türen und Fenster geschlossen bleiben. Wenn doch etwas passiert: Hausrat- und Wohngebäudeversicherung bzw. die private Haftpflichtversicherung ersetzen versicherte Schäden, etwa solche, die durch Feuer oder Löschwasser entstanden sind, bzw. versehentliche Personenschäden Dritter. „Bei Verletzungen und Schäden am Kfz ist es gut, eine private Unfall- und umfangreiche Kaskoversicherung abgeschlossen zu haben. In vielen Fällen kommen sie für die finanziellen Folgen auf.


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